MS Windows - Tipps & Tricks

MS Windows - Tipps & Tricks

Adobe Reader
Anti-Spyware-Software
AVI Screen Saver
Command Prompt Here
Foxit Reader
GParted
IZArc
John's Background Switcher
Mozilla Thunderbird
PhotoFiltre
Scribus
Send To X
ThreatFire

Audio, Musik, Sound

Audacity: Ein multiplattform Open Source Audioeditor und Recorder mit sehr vielen Funktionen und Plugins, jedoch etwas umständlicher Bedienoberfläche. Dieser sollte für die meisten Zwecke reichen, solange man kein Musiker ist.

dbPoweramp: Hiermit kann man von und nach fast jedem erdenklichen Audioformat Dateien konvertieren. Dies geht super einfach per rechtem Mausklick auf die Dateien. Somit kann man nicht nur einzelne Dateien, sondern im Extremfall eine ganze Musiksammlung konvertieren. Außerdem ist es möglich, Audio-CDs zu rippen inkl. automatischer Benennung der Titel aus der freeDB.org Datenbank.
HarddiskOgg: Ein Audiorekorder, der als Diktiergerät bei Sitzungen, Vorträgen, etc. genutzt werden kann. Er bietet wahlweise eine automatische Aussteuerungsregelung und speichert die Dateien als MP3, Ogg Vorbis, Wave oder Monkey's Audio. Bei Serienaufnahmen werden die Dateien automatisch nummeriert.

MediaMonkey: Eine Musikverwaltungs- und -playersoftware auf Basis von "Winamp", die ich hier nur erwähne weil sie u.a. Musikdateien automatisch mit MP3-Tags versehen kann. Ansonsten bevorzuge ich Winamp.
Seek and Destroy Music Duplicates: Dieses Java Programm macht genau das, was der Name verspricht, nämlich Duplikate von Audiodateien zu finden.

Winamp: Dies ist für mich der Windows Musikplayer mit zahlreichen Funktionen. Prinzipiell hat der Windows Media Player fast den gleichen Funktionsumfang, aber mit gefällt Winamp deutlich besser, allein schon durch die Unzahl von Plugins, Tastatursteuerung, detailierte Konfigurationsmöglichkeiten, und, und und...

Datenverwaltung, DVD-Schreiber

7-Zip: Dies ist das derzeit leistungsfähigste, gängige Archivformat mit einer guten Windows Oberfläche und Multiprozessorunterstützung. Ich habe ZIP- oder RAR-Archive von 1 GB und mehr gehabt, die ich mit 7-Zip auf ca. 100 MB reduzieren konnte. Kann ich nur jedem empfehlen und wird interessanterweise von fast allen anderen Archivprogrammen unterstützt, weil es Open Source ist. Mit 7-Zip kann man darüber hinaus ZIP, TAR, BZip2 und GZip Archivdateien erzeugen. 7-Zip benötigt zwar etwa viermal so lange wie ZIP und doppelt so lange wie die Erzeugung einer RAR-Datei. Das sollte es jedoch bei größeren Archiven wert sein im Zeitalter von Dual und Quadcore Prozessoren. Als Ergänzung empfiehlt sich "TUGZip".

Ant Renamer: Es bietet ergänzend zu "Bulk Rename Utility" die Möglichkeit, Dateien z.B. für den MP3-Player mit Zufallsnamen zu versehen.
Bulk Rename Utility: Damit kann kann man mehrere Dateien oder ganze Ordner in einem "Rutsch" umbenennen, Zeichenfolgen ergänzen, kürzen, Dateien nummerieren, etc.

DeepBurner: Derzeit das leistungsfähigste kostenlose CD-/DVD-Brennprogramm. Ich benutze selbst das kostenpflichtige "Nero Burning Rom".
DriveImage XML: Ein kostenloses Image-Programm, um Windows im laufenden Betrieb sichern zu können. Dies ist nur mit einem Image-Programm möglich, weil Windows im normalen Betrieb zahlreiche Dateien gesperrt hat. Um im Notfall diese Sicherung auch von einer CD aus wiederherstellen zu können, kann man sich für Windows XP / 2003 eine sogenannte BartPE CD erstellen.

FileSync: Damit kann man ganze Ordner vergleichen und ggf. synchronisieren. Da es bereits ein älteres Tools ist, versagt es bei überlangen Dateipfaden mit mehr als 255 Zeichen und mehreren tausend Dateien. Siehe auch "Robocopy" und "Winmerge".
GParted: Dies ist eine spezielle Linux Live-CD bzw. USB-Stick, von der/dem man booten kann, um die Partitionierung von Festplatten zu verändern ohne Datenverlust. Mit Windows Bordmitteln müssen die Inhalte von Festplatten gelöscht werden, um die Aufteilung zu ändern. GParted ist deutlich langsamer als kommerzielle Partitionierungstools, aber die Festplattenaufteilung ändert man schließlich nicht jeden Tag...

HD Tune: Ein Benchmarkprogramm zur Messung der Geschwindigkeit von Festplatten, USB-Sticks, etc. Bei den gängigen SATA Festplatten kann man sogar die Temperatur und den sogenannten SMART Status anzeigen lassen, d.h. ob alles OK ist oder sich ggf. ein Festplattendefekt anbahnt. Leider wird der SMART Status von den meisten Computern im BIOS nicht mehr geprüft (siehe smartmontools).
IsoBuster: Damit kann man sich die Dateien in sogenanntne ISO-Dateien ansehen und entpacken. Manche ISO-Dateien werden von "7-Zip" oder "TUGZip" nicht richtig angezeigt bzw. entpackt.

IZArc: Ich empfehle die Installation von "7-Zip" und "TUGZip". IZArc sollte dann nicht mehr notwendig sein. IZArc ist TUGZip relativ ähnlich, kann jedoch keine RAR-Dateien erzeugen. Dafür kann es noch mehr Archivformate entpacken, nämlich 7-ZIP, A, ACE, ARC, ARJ, B64, BH, BIN, BZ2, BZA, C2D, CDI, CAB, CPIO, DEB, ENC, GCA, GZ, GZA, HA, IMG, ISO, JAR, LHA, LIB, LZH, MBF, MDF, MIM, NRG, PAK, PDI, PK3, RAR, RPM, TAR, TAZ, TBZ, TGZ, TZ, UUE, WAR, XXE, YZ1, Z, ZIP, ZOO.
Link Shell Extension: Diese Erweiterung bringt dem Windows Explorer spezielle Features des Dateisystems NTFS bei. Mit Windows Vista hat Microsoft die Systemordner auf englische Namen vereinheitlicht. Damit ältere Software nach einem Update weiterhin funktioniert, wird von dem eigentlichen Ordnernamen "C:\Program Files" ein Junction Point auf "C:\Programme" gesetzt, so dass beide Ordnernamen gleichberechtigt verwendet werden können. "Hardlinks" sind entsprechende Verknüpfungen für Dateien. Zu den näheren Details bitte googlen.

Robocopy: Ein mächtiges Kommandozeilentool von Microsoft für EDV-Profis, um Dateien und Ordner zu sychronisieren. Es gibt dafür auch eine Benutzeroberfläche. Ich nutze robocopy, um monatlich meine Daten auf wechselnde externe USB-Festplatten zu sichern. Dabei aktualisiert Robocopy nur die Dateien, die sich in der Zwischenzeit geändert haben und muss nicht sämtliche Dateien neu schreiben.
smartmontools: Leider wird von den aktuellen Computern meistens nicht mehr im BIOS der sogenannte SMART Status der Festplatten überprüft. SMART ist eine Funktion, mit der man eventuell drohende Festplattendefekte frühzeitig erkennen kann, um Daten rechtzeitig auf eine andere Festplatte retten zu können. Mit dem smartmontools kann man wahlweise einen Windows Dienst zur Überwachung installieren oder per Kommandozeile den Status abfragen.

TeraCopy: Ein nützliches Tool, mit dem man vorzugsweise größere Dateien kopieren kann. Bei großen Dateien ist es schneller als der Windows Explorer. Man kann mehrere Kopieraufträge erteilen, die TeraCopy nacheinander abarbeitet.
TreeSize: Wenn mal wieder die Festplatte oder der USB-Stick bedrohlich voll sein sollten, kann man diesem kleinen Tool schnell die Platzverschwender oder alte, nicht mehr benötigte Dateien identifizieren.

TUGZip: Ich bevorzuge das schnellere "7-Zip". Mit TUGZip kann man jedoch deutlich mehr Archivformate erzeugen, nämlich 7z, BH, BZ2 (TBZ), CAB, JAR, LHA, SQX, TAR, TGZ, YZ1 und ZIP. "IZArc" kann zwar keine RAR-Archive erzeugen, jedoch noch mehr Archivformate entpacken als TUGZip.
Windows Search: Diese Suchmaschine von Microsoft für eigene Dateien ist bei Windows Vista bereits standardmäßig mit dabei und wurde für Windows XP per automatischem Update nachinstalliert. Es lässt sich mittels kostenloser Importfilter um zusätzliche Dateitypen erweitern. Die meisten gibt es von Citeknet für CAB, CHM, EXE, HLP, RAR und ZIP-Dateien. Dann gibt es noch "IFilterShop XMP" für Grafikdateien und für Office 2007 ein FilterPack von Microsoft.

WinMerge: Mit diesem Open Source Tool kann man Dateien und Ordner vergleichen. Leider ist die Anzeige grafisch nicht so schön wie bei "FileSync" oder dem kostenpflichtigen "Araxis Merge".

Grafik

GIMP: Das Open Source Bildbearbeitungsprogramm, das auch fortgeschrittene User zufrieden stellt. Für Nicht-Grafiker oder wenn man mal eben schnell etwas zu bearbeiten will, empfehlen sich alternativ "PhotoFiltre" oder "Picasa".

Inkscape: Ein plattformunabhängiges Open Source Vektorgrafikprogramm, das sich in der Benutzeroberfläche an "Xara XS" anlehnt. Welches von beiden man bevorzugt ist Geschmackssache...
IrfanView: Es kann nicht nur alle möglichen Grafikdateien anzeigen, sondern auch Grafikdateien konvertieren, optimieren, Diashows anzeigen, etc. Es ist gewissermaßen das Schweizer Messer für Grafikdateien.

John's Background Switcher: Erstaunlich funktionsreiches Programm, um zeitgesteuert oder per Tastenkombination das Hintergrundbild zu ändern. Sehr schön!
PhotoFiltre: Dies ist ein einfaches, portables Pixelgrafikprogramm mit gutem Funktionsumfang und zahlreichen Plugins. Es gibt eine erweiterte "Studio" Version, die zusätzlich Ebenen unterstützt oder aber das kostenlose "GIMP"...

Picasa: Ein Programm mit etwas eigenwilliger Benutzeroberfläche, mit dem man seine Grafikdateien / Fotos verwalten und bearbeiten kann. Ideal für den Hausgebrauch. Profis nutzen eher "GIMP" oder noch andere Software. Man kann aus seinen Fotos Filme, Collagen, Diashows und Bildschirmschoner machen.
PickPick: Dies ist ein Tool für Leute, die öfter Screenshots machen und denen die Windows Funktion mittels der Tasten [Druck] bzw. [Alt-Druck] nicht mehr ausreicht. Damit können die Screenshots bearbeitet und gespeichert werden. So können z.B. wesentliche Inhalte mit einem dicken roten Rechteck hervorgehoben, der Bildschirmausschnitt geändert und Hotkeys frei konfiguriert werden. Unter Windows Vista nutze ich die "ScreenShot" aus "ac'tivAid", das ich so konfiguriert habe, dass es "Paint" aufruft.

Xara XS: Ein plattformunabhängiges Open Source Vektorgrafikprogramm, von dem es eine kommerzielle "Extreme" Version gibt im Gegensatz zu "Inkscape". Die Windows Version unterliegt einer proprietären Lizenz, da sie Programmcode anderer Hersteller enthält.

Kommunikation, Internet

FileZilla Client: Das Open Source FTP-Programm mit grafischer Benutzeroberfläche, mehreren Dateiübertragungen gleichzeitig, Servermanager, etc. Die ältere Version 2.x unterstützt Kommandozeilenbefehle. Mit dem "FileZilla Server" kann man seinen eigenen FTP-Server betreiben.

Mozilla Firefox: Für mich der Open Source Internet Browser. Nach einigen Browserstatistiken soll er bereits beliebter als der Internet Explorer sein. Als Alternativen gibt es noch Google Chrome, Opera, Safari, etc.
Mozilla Thunderbird: Das plattformunabhängige Open Source E-Mail-Programm und Newsreader. Es kann deutlich mehr als Outlook Express, ist jedoch nicht so anwendungsfreundlich und leistungsfähig wie die Vollversion von Microsoft Outlook. Es werden nur wenige Smartphones zur Synchronisierung unterstützt.

NetMeter: Ein kleines Tool, um grafisch die Datenübertragung für sämtliche oder einzelne Netzwerkkomponenten anzuzeigen, wie z.B. Netzwerkkabel, WLAN, VPN, etc.
NetViewer: Ein tolles Tool, um per Remote Support oder Schulungen durchzuführen. Das Besondere an NetViewer ist, dass keinerlei Softwareinstallation notwendig ist und man durch praktisch jede Firewall durchkommt. Es reicht, wenn man mittels Internet Explorer ins Internet kommt, da der gleiche Port 80 wie für HTTP verwendet wird.

Network Stumbler: Ein kleiner WLAN Scanner. Gerade in der Großstadt interessant, welche WLANs in der Umgebung vorhanden sind. Er hilft für das eigene WLAN bei der Auswahl eines Kanales, der möglichst wenig benutzt wird.
Nvu: Ein plattformunabhängiger Open Source HTML Editor, um Webseiten / Homepages zu erstellen und zu Verwalten.

RealVNC: VNC ist eine betriebssystemübergreifende Lösung zur Fernsteuerung von Computern, die aus dem Unixbereich kommt und standardmäßig auch für Mac OS verwendet wird. Im Windows Bereich hat sie sich bisher nicht so durchsetzen können wie Remote Desktop weil Remotedesktop deutlich schneller und funktionsreicher ist. Vorteil von VNC: Der ferngesteuerte Computer wird nicht gesperrt und das Gegenüber kann mitverfolgen, wie der Computer ferngesteuert wird. Neben dem "RealVNC" gibt es u.a. "TightVNC" und "UltraVNC". Den Vorteil von RealVNC sehe ich unter Windows XP darin, dass auch Systemtastenkombinationen wie [Alt-Tab], [Windows-E], etc. weitergeleitet werden.
SocketSniff: Damit kann man verdächtige Programme überwachen, welche Netzwerkübertragungen diese machen.


Office

BayWotch: Ein Tool für eBay, mit dem man in der kostenlosen "Light" Version bis zu 1000 Artikel speichern kann.

FreeMind: Mindmapping ist eine Methode, um Inhalte zu visualisieren und strukturieren. Dies ist eine Open Source Software dafür.

OpenOffice: Diese Open Source Office Software schickt sich an, das kostenpflichtige "Microsoft Office" vom Thron zu stoßen. Noch hat "Microsoft Office" einen gehörigen Vorsprung, was Leistung, Komfort und Verbreitung betrifft, aber der Abstand verrringert sich. Open Office sollte für den normalen Bedarf vollauf ausreichen.
OpenProj: Eine plattformunabhängige Open Source Projektmanagement Software, die sogar "Microsoft Project" Dateien lesen kann. Es gibt eine erweiterte, kostenpflichtige Version - oder aber das Original von Microsoft.


Sicherheit

Anti-Spyware-Software: Diese ist entweder in besserer, kostenpflichtiger Anti-Viren-Software enthalten oder aber kann kostenlos als "Windows Defender" von Microsoft genutzt werden.

Anti-Viren Software: Mit Avast und Avira AntiVir gibt es 2 Freeware Vertreter, die jedoch in ihrem Leistungsumfang beschränkt sind. Man kann diese mittels "Threatfire" aufwerten zu einem fast vollwertigen AntiVirenschutz. Wer etwas googled findet empfehlenswerte, kostenpflichtige AntiViren-Software, die im Rahmen von Werbeaktionen bzw. als Beilage zu Computerzeitschriften für 6 oder 12 Monate kostenlos genutzt werden können.

Secunia PSI: Sehr sinnvolle und wichtige Ergänzung zu AntiVirensoftware und Anti-Spyware. Damit kann man überprüfen, ob die installierte Software aktuell ist oder eventuell veraltete Versionen mit Sicherheitslücken vorhanden sind. Ich habe noch keinen Computer erlebt inkl. meiner eigenen, auf denen keine veralteten Versionen mit Sicherheitslücken installiert waren!
ThreatFire: Hiermit kann man z.B. bei Avast oder Avira AntiVir den fehlenden, verhaltensorientierten Schutz gegen bisher unbekannte Viren nachrüsten. So ein Schutz ist in der meisten kostenpflichtigen AntiViren Software bereits enthalten.

TrueCrypt: Es handelt sich um eine plattformunabhängige, portable Open Source Verschlüsselungssoftware, um Festplatten, USB-Sticks, CDs oder DVDs zu verschlüsseln. Datenverschlüsselung empfehle ich jedem Benutzer, um seine Daten zu schützen. Ein Notebook kann verloren gehen oder geklaut werden. Und selbst bei einem stationären Computer kann man damit verhindern, dass Kinder oder Angehörige auf sämtliche Daten zugreifen können. TrueCrypt nutzt ggf. mehrere Prozessoren aus und kostet somit "lediglich" Prozessorleistung bzw. unterwegs Akkukapazität. Aber es lohnt sich...
PGP: Für den Privatgebrauch sollte es ausreichen, seine Festplatte mit "TrueCrypt" zu verschlüsseln bzw. Daten in ein "7-Zip", RAR- oder ZIP-Archiv zu packen und mit einem guten Kennwort zu verschlüsseln. Wenn die Bekannten bzw. Geschäftspartner nicht bereits "PGP" bzw. "WinPT" einsetzen, lohnt sich der Konfigurationsaufwand in der Regel nicht. Für Unternehmen ist "PGP" einen näheren Blick wert.


Text

Adobe Reader: Das Original für das Anzeigen von PDF-Dateien. Bis Version 8.x konnte man wahlweise ein Programmfenster von Adobe Reader für mehrere PDF-Dateien nutzen. Mit Version 9.x öffnet sich für jede Datei zwangsweise ein separates Programmfenster. Eine klare Fehlentscheidung, wie man am schlanken "Foxit Reader" und den Tabs in jedem aktuellen Internet Browser sehen kann.

Foxit Reader: Eine echte Alternative zum "Adobe Reader": Schneller, schlanker, cleverer. Konkurrenz belebt das Geschäft. Unter Windows Vista habe ich jedoch einige Nachteile festgestellt, so dass ich dort zurück zu Adobe Reader geschwenkt bin.

InfoRapid Suchen & Ersetzen: Das Tool, um in Textdateien, z.B. TXT, XML, HTML- etc. Inhalte zu finden und ggf. zu ersetzen.
Notepad++: Der Open Source Texteditor mit zahlreichen Plugins, Syntaxhighlighting und vielen weiteren Extras.

PDFCreator: Eine Open Source Software, die sehr flexibel konfigurierbar ist, um PDF-Dateien oder auch Grafikdateien erzeugen zu können. Hierzu werden ein oder mehrere "Drucker" installiert, die man aus jedem Programm heraus nutzen kann. Es gibt mehrere andere Freeware Alternativen wie eDocPrintPro oder FreePDF, die zwar leichter zu konfigurieren sind, dafür jedoch nicht so leistungsfähig sind. PDFCreator braucht z.B. keinen ständig laufenden Task wie FreePDF. Es kann randlos drucken. Man kann selbst mehrere vorhandene PDF-Dateien zu einer neuen kombinieren. Wenn man das Kombinieren von mehreren PDF-Dateien nicht benötigt, kann ich aufgrund der besseren Benutzeroberfläche "eDocPrintPro" empfehlen.
Scribus: Für Desktop Publishing zur Erstellung von Layouts gibt es mit "Scribus" mittlerweile einen plattformunabhängigen Open Source Vertreter neben bekannten kommerziellen Programmen wie "Adobe InDesign" oder "QuarkXPress".


Verwaltung, Systemprogramme

ac'tivAid: Die Tool- und Script Sammlung, um Windows 2000, XP, 2003 und Vista um zahlreiche, frei konfigurierbare zusätzliche Funktionen zu ergänzen. Diese lassen sich auf frei definierbare Tastenkürzel legen. Aus dem großen Pool an Erweiterungen nutze ich ComfortResize, Eject, FilePaste, KeyState, LeoToolTip, MultiMonitor, MusicPlayerControl, NewFile, NewFolder, PastePlain, ReadingRuler, ThesauroToolTip und VolumeControl.

Command Prompt Here: Ein kleines Microsoft Tool für ältere Windows Versionen bis einschließlich Windows XP / 2003. Es ergänzt im Windows Explorer im Kontextmenü einen Eintrag, um die Windows Kommandozeile in dem jeweiligen Ordner zu öffnen.

CPU-Z: Hiermit kann man den Prozessor, Chipssatz und Arbeitsspeicher überprüfen, mit welcher Geschwindigkeit und welchen Parametern diese laufen. Für die Grafikkarte gibt es "GPU-Z".
GPU-Z: Es zeigt analog zu "CPU-Z" technische Details zur Grafikkarte, deren Speicher und Chipsatz an.

Notebook Hardware Control: Das ist für Notebooks interessant, um Lüfter, Prozessor und Energieverbrauch überwachen zu können.
Process Explorer: Dieses Tool zeigt dem EDV-Profi deutlich detailierter und genauer als der Task Manager, welche Programme und Dienste gerade laufen.

Send To X: Für die älteren Windows Versionen bis einschließlich Windows XP / 2003 kann man mit diesem kleinen Microsoft Tool den Pfad einer Datei in die Zwischenablage kopieren. Ab Windows Vista geht dies über [Shift + rechte Maustaste] auf die jeweilige Datei und Wahl von "Als Pfad kopieren".
Taskbar Shuffle: Damit kann man Programme auf der Taskleiste einfach mit der Maus verschieben oder gruppieren. Diese Funktion hat Microsoft für das kommende Windows 7 übernommen.

TaskSwitchXP: Ersatz bzw. Erweiterung für die Tastenkombination [Alt-Tab], um zwischen den Programmen unter Windows XP hin- und herschalten zu können. Eine ähnliche Funktion hat Microsoft ab Windows Vista implementiert.
UltraMon: Eine kostenpflichtige Software, um u.a. die Taskleiste auf mehrere Monate zu verteilen. Windows zeigt ansonsten die Taskleiste nur auf dem ersten Monitor an. Es gibt andere Freeware Varianten, die jedoch im Funktionsumfang so eingeschränkt sind, dass sie meiner Meinung nach nicht brauchbar sind.

TweakUI: Dieses altbewährte Tool aus Microsofts eigener Feder bietet zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten für die "älteren" Windows Versionen bis einschließlich Windows XP/2003.
UberIcon: Unter Windows XP kann man damit unterschiedliche Effekte wählen, die bei Doppelklick auf ein Programm oder ein Dokument angezeigt werden sollen. Ich habe bei mir den Effekt "iZoom" eingestellt.

Visual Task Tips: Diese zeigen eine kleine Vorschau des Programmes an, wenn man mit der Maus auf die Taskleiste zeigt. Diese Funktion hat Microsoft erstmals in Windows Vista implementiert.
VMware Player: Damit kann man eine ältere Windows Version auf seinem aktuellen Computer laufen lassen, um alte Software zu nutzen, die z.B. mit dem aktuellen Betriebssystem nicht mehr kompatibel ist. Es gibt fertige virtuelle Maschinen von zahlreichen Linuxvarianten, von Appliances, d.h. vorkonfigurierten Servern auf Linuxbasis. Softwareentwickler nutzen virtuelle Maschinen, um auf unterschiedlichen Betriebssystemversionen und -umgebungen zu testen. Und selbst im Serverbereich werden ganze Serverfarmen virtualisiert, z.B. auf dem ebenfalls kostenlosen "VMware Server". Für den Hausgebrauch empfiehlt sich jedoch der "VMware Player", weil dieser nicht so viele Systemressourcen benötigt. Man benötigt ausreichend Arbeitsspeicher und ggf. eine entsprechende Windows Lizenz, um den "Computer im Computer" laufen zu lassen.

VMX Builder: Dies ist die ideale Ergänzung zum "VMware Player", weil man mit dem Player keine neuen virtuellen Maschinen erstellen kann. Der VMX Builder schließt diese Lücke.

Video

AVI Screen Saver: Damit kann man Videodateien als Bildschirmschoner abspielen. In der Regel muss man explizit als "Media Player" den Eintrag "Video für Windows" auswählen. Er braucht relativ viel Rechenleistung und ruckelt auf einem Netbook. Um die Umwelt zu schonen sollte man lieber eine Diashow oder einfach nur schwarzen Bildschirm als Bildschirmschoner einstellen.

fairPLAYLite: Ein weithin unbekannter Videoplayer, mit dem man sich Videos framegenau ansehen kann. Damit läßt sich u.a. auch die Encodingqualität unterschieder Videocodecs/-einstellungen vergleichen, wenn man Frames des gleichen Videos in unterschiedlichen Formaten mit fairPLAY öffnet.
GSpot: Damit kann man sich zu jeder Videodatei anzeigen lassen, mit welchem Codec und welcher Qualität diese erzeugt wurden. Falls zu einer Videodatei kein Bild oder kein Ton abgespielt wird, kann man überprüfen, ob ggf. ein Codec fehlt oder gar kein Bild oder Ton in der Datei vorhanden ist.

K-Lite Codec Pack: Eine absolut empfehlenswerte Sammlung mit zahlreichen Codecs und Tools zur Wiedergabe und Bearbeitung von Videos. Das Installationsprogramm zeigt eine eindrucksvolle Liste an Komponenten, aus der man einzeln wählen kann, was installiert werden soll und was nicht.
QuickTime: Ein Videocodec inkl. eigenem Player der Firma Apple. QuickTime wird üblicherweise zusammen mit "iTunes" installiert. Daneben gibt es eine Variante ohne "iTunes".

TMPGEnc: Es handelt sich um eine ältere Freeware Version von TMPGEnc XPress. Damit kann man in Ergänzung zu "VirtualDub" MPEG Videodateien encodieren. Es unterstützt bereits mehrere Prozessoren.
VirtualDub: Die Open Source Encoding Software, um Videos zu schneiden oder neu zu encodieren, z.B. für ein Smartphone. Es besitzt (noch) keine Unterstützung für mehrere Prozessoren. Gegebenenfalls kann man VirtualDub mehrfach starten und abarbeiten lassen. Um MPEG-Dateien zu konvertieren muss man auf "TMPGEnc" ausweichen. Viele MPEG-Dateien lassen sich in "VirtualDub" ggf. auch über "AviSynth" öffnen.

VLC media player: Der Open Source Video player, der von Haus aus, die meisten Videoformate spielen kann, detailiert konfigurierbar ist und per Tastatur gesteuert werden kann. Durch Umschalten auf OpenGL-Modus kann man Videos über mehrere Monitore hinweg anzeigen. Da kann der Windows Media Player nicht mithalten.
Zattoo: Zahlreiche Fernseh- und Radiosender kann man über diese Software ganz legal über das Internet ansehen, jedoch nicht aufnehmen. In Deutschland fehlen einige private Sender wie SAT1, RTL oder Pro 7. Dafür gibt es einige Sender, die je nach Region z.B. über DVB-T fehlen. Die Bildqualität ist gegenüber Antenne oder Satellit reduziert, aber durchaus brauchbar.
 
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